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Mittwoch 8 April 2026 11:15
Mittwoch, 8 April 2026, 11:15
Geschäftsführende Außenministerin Nadeschda Nejnski
FOTO BNT
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Der Morgen habe Erleichterung im Hinblick auf ein mögliches Ende des Konflikts im Nahen Osten gebracht, erklärte die geschäftsführende Außenministerin Nadeschda Nejnski gegenüber dem Bulgarischen Nationalen Fernsehen BNT im Zusammenhang mit der angekündigten zweiwöchigen Waffenruhe zwischen den USA und Iran.
Die Nachhaltigkeit der Waffenruhe werde davon abhängen, ob Iran auf die Entwicklung einer Atombombe verzichte, ausreichende Garantien dafür gebe, dass angereichertes Uran nicht für Kernwaffen genutzt werde, die Angriffe auf die Golfstaaten einstelle sowie den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus wieder ermögliche, so Nejnski weiter.
Nach ihren Worten habe die vom UN-Sicherheitsrat abgelehnte Resolution, in der die Öffnung der Straße von Hormus gefordert wurde, gezeigt, dass Konflikte weltweit miteinander verknüpft seien.
Alle Bemühungen der bulgarischen Regierung seien darauf gerichtet, maximale Sicherheitsgarantien für Bulgarien zu gewährleisten, sagte die Außenministerin. Diese lägen in der verfolgten Politik des Landes sowie in seiner Mitgliedschaft in der EU und der NATO.
Redakteur: Iwo Iwanow
Übersetzung: Lyubomir Kolarov
Gestaltet von Lyubomir Kolarov