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Donnerstag 9 April 2026 13:33
Donnerstag, 9 April 2026, 13:33
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Der Wechsel Bulgariens vom Lewa zum Euro zeigt bisher nur begrenzte und größtenteils einmalige Effekte auf die Verbraucherpreise, erklären Experten der Europäischen Zentralbank in einer analytischen Veröffentlichung.
Ihrer Ansicht nach stimmt diese vorläufige Einschätzung mit den Ergebnissen früherer Studien zum Übergang zum Euro über, die meist leichte, einmalige Effekte zeigen, konzentriert in bestimmten Teilen des Dienstleistungssektors.
Der inflationswirksame Effekt der Einführung der einheitlichen europäischen Währung am 1. Januar 2026 liegt zwischen 0,3 und 0,4 Prozent. Die Preissteigerungen konzentrieren sich hauptsächlich auf den Dienstleistungssektor, wobei ein Teil bereits vor dem eigentlichen Übergang spürbar war. Gleichzeitig wurden weder die wahrgenommene Inflation noch die Inflationserwartungen der Haushalte durch den Währungswechsel wesentlich beeinflusst, geht aus der Veröffentlichung hervor.
In den ersten Monaten nach der Einführung des Euro ist die jährliche Inflation weiter zurückgegangen – von 3,5 Prozent im Dezember 2025 auf 2,3 Prozent im Januar 2026 und auf 2,1 Prozent im Februar 2026.
Die Experten rechnen mit einem Anstieg der öffentlichen Zustimmung zur einheitlichen Währung. Der Zustimmungsanteil lag im Januar über 50 Prozent und hat im Februar 54 Prozent erreicht, womit erstmals in den letzten Jahren eine stabile Mehrheit entstanden ist.
Redakteurin: Diana Zankowa Übersetzung: Lyubomir Kolarov
Gestaltet von Lyubomir Kolarov