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Energieminister will nicht am Krisenreservebestand für Kraftstoffe rühren

Dienstag, 14 April 2026, 14:04

Geschäftsführender Energieminister Trajtscho Trajkow

Geschäftsführender Energieminister Trajtscho Trajkow

FOTO BTA

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Die 90-Tage-Kraftstoffreserven sollten nicht zur Senkung der Preise eingesetzt werden, sondern als Puffer für den Fall eines physischen Mangels erhalten bleiben. Das erklärte der geschäftsführende Energieminister Trajtscho Trajkow vor Journalisten nach der Eröffnung des Nationalen Endlagers für radioaktive Abfälle in Kosloduj. 

Nach seinen Worten haben sich die gestiegenen Kraftstoffpreise nicht wesentlich auf den Verbrauch ausgewirkt. Der Minister teilte mit, dass in den kommenden Tagen die Genehmigung der Europäischen Kommission für ein Unterstützungsprogramm für energieintensive Industrie erwartet werde, das Arbeitsplätze sichern und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen erhalten solle. 

Laut Trajkow könnten administrative oder sogenannte Zwangsmaßnahmen wie Preisdeckel zu Engpässen und Störungen in den Lieferketten führen, was letztlich höhere Preise zur Folge habe, berichtete die Bulgarische Nachrichtenagentur BTA.


Redakteur: Iwo Iwanow 

Übersetzung: Lyubomir Kolarov