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BNB-Gouverneur erklärt Gründe für erfolgreiche Einführung des Euro

Freitag, 17 April 2026, 13:23

Dimitar Radew

Dimitar Radew

FOTO BGNES

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Disziplin, Vorbereitung und Vertrauen sind die drei Faktoren, die zur erfolgreichen Einführung des Euro in Bulgarien beigetragen haben. Darauf wies der Gouverneur der Bulgarischen Nationalbank (BNB), Dimitar Radew, bei einer Veranstaltung im Rahmen der Frühjahrstagungen des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank in Washington hin.

Für Bulgarien war die Einführung des Euro keine Entscheidung, die in letzter Minute getroffen wurde. Sie war das natürliche Ende eines langen Prozesses. Ich spreche von Jahrzehnten, nicht von Jahren. Und die wichtigste Lehre aus unserer Erfahrung ist folgende: Man führt den Euro nicht ein, um Vertrauen zu gewinnen. Man führt ihn ein, wenn man bereits Vertrauen hat. Oder anders gesagt: Der Euro schafft kein Vertrauen – er festigt es“, resümierte Radew die bulgarische Erfahrung.

Der Währungsrat, der in Bulgarien seit fast dreißig Jahren gilt, trug zur Schaffung von Disziplin nicht nur in der Geldpolitik, sondern auch in der Fiskalpolitik bei, was sich in einem der niedrigsten Verhältnisse von öffentlicher Verschuldung zu Bruttoinlandsprodukt in Europa widerspiegelt.


Redakteur: Iwo Iwanow

Übersetzung: Rossiza Radulowa