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Parlamentswahlen – 19. April 2026

Internationale politische Reaktionen auf den Sieg von „Progressives Bulgarien“

Montag, 20 April 2026, 14:39

Rumen Radew

Rumen Radew

FOTO BTA

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Der Sieg von Rumen Radew wurde auch von der Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, begrüßt. 

„Glückwünsche an Rumen Radew zum Sieg bei den Parlamentswahlen. Bulgarien ist ein stolzes Mitglied der europäischen Familie und spielt eine wichtige Rolle bei der Bewältigung unserer gemeinsamen Herausforderungen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit für den Wohlstand und die Sicherheit Bulgariens und Europas“, schrieb von der Leyen im sozialen Netzwerk „X“. 

Ursula von der Leyen und Rumen Radew

FOTO Reuters

Der Präsident des Europäischen Rates, António Costa, gratulierte Rumen Radew im sozialen Netzwerk Blue Sky zum klaren Sieg bei den gestrigen Parlamentswahlen in Bulgarien.

„Es ist mir eine Freude, Sie wieder im Europäischen Rat willkommen zu heißen“, schrieb Costa.

„Wie ich bereits in unserem Telefongespräch heute Morgen erwähnt habe, freue ich mich auf die Zusammenarbeit im Europäischen Rat im Rahmen unserer gemeinsamen Agenda für ein wohlhabendes, autonomes und sicheres Europa. Ich wünsche Ihnen alles Gute für Ihre neue Amtszeit“, fügte Costa hinzu.

António Costa

FOTO AP/BTA

In einem Telefonat unmittelbar nach den gestrigen Parlamentswahlen gratulierte der serbische Präsident Aleksandar Vučić dem ehemaligen bulgarischen Präsidenten Rumen Radew zu seinem Wahlsieg an der Spitze von „Progressives Bulgarien“.

Das ging aus einem Facebook-Post Vučićs hervor. 

„Ich bin überzeugt, dass diese Ergebnisse eine Gelegenheit bieten werden, die Stabilität und den Fortschritt zu stärken sowie die Zusammenarbeit zwischen Serbien und Bulgarien im Geist guter Nachbarschaft und gemeinsamer Interessen zu verbessern. Serbien bleibt dem Aufbau partnerschaftlicher Beziehungen und der regionalen Stabilität verpflichtet“, betonte Vučić. 

„Moskau bewertet die Äußerungen des künftigen bulgarischen Ministerpräsidenten Rumen Radew über die Notwendigkeit eines pragmatischen Dialogs mit Russland positiv“, erklärte der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow vor Journalisten, zitiert von TASS.



Aleksandar Vučić und Rumen Radew

FOTO Facebook/Aleksandar Vučić

Redakteurin: Miglena Iwanowa 

Übersetzung: Lyubomir Kolarov