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Amnesty International legt Bericht zur Lage der Menschenrechte vor

Dienstag, 21 April 2026, 13:33

Najden Raschkow (Mitte)

Najden Raschkow (Mitte)

FOTO BTA

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Der Druck auf Journalisten, zivilgesellschaftliche Organisationen, Frauen und schutzbedürftige Gruppen in Bulgarien hielt auch im Jahr 2025 an.

Das geht aus der Analyse „Die Lage der Menschenrechte in der Welt 2025–2026“ hervor, die im Nationalen Presseclub der BTA von Najden Raschkow vorgestellt wurde. 

Der Bericht umfasst 144 Staaten und beleuchtet die nationale Dimension der Menschenrechte. 

Roma und LGBTI-Personen sind den Schlussfolgerungen zufolge weiterhin weit verbreiteter Diskriminierung ausgesetzt. Der Zugang zu Wohnraum, Bildung, Beschäftigung und Gesundheitsversorgung bleibt erschwert. Als negatives Beispiel nennt der Bericht die Zwangsräumung Dutzender Familien in Sofia zu Ostern 2025, die im Widerspruch zu Anordnungen des Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte stand. 

Der Bericht verweist zudem auf Defizite bei den Rechten von Migranten und Flüchtlingen sowie bei der Versorgung von Menschen mit Behinderungen und älteren Menschen, so Amnesty International.


Redakteur: Iwo Iwanow 

Übersetzung: Lyubomir Kolarov