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Trajkow: Bei Änderung kann der Vertrag mit BOTAŞ für Bulgarien von Nutzen sein

Dienstag, 21 April 2026, 18:05

Trajtscho Trajkow

Trajtscho Trajkow

FOTO BTA

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Der Vertrag mit dem türkischen Unternehmen BOTAŞ kann so geändert werden, dass Bulgarien daraus Nutzen zieht. Das erklärte der geschäftsführende Energieminister Trajtscho Trajkow vor Journalisten im Rahmen der Konferenz „Energy of Tomorrow 2026“ in Sofia.

Derzeit ist die Nutzung dieses Vertrags sehr teuer, sodass er nicht verwendet wird, außer wenn es keine andere Möglichkeit gibt. Aber ich denke, dass die Philosophie des Vertrags bei einer Kalibrierung der Parameter die Möglichkeit bietet, dass er von großem Nutzen ist – nicht nur für Bulgarien, sondern auch für die Region sowie im Hinblick auf die Pläne zur Beendigung der Lieferungen jeglichen russischen Erdgases ab dem kommenden Jahr“, kommentierte er.

Gestern kündigte Trajkow an, dass eine Einladung an die Türkei zu Verhandlungen über den mit BOTAŞ unterzeichneten Vertrag verschickt worden sei. Im Februar teilte er mit, dass Bulgarien derzeit keine Zahlungen im Rahmen des Vertrags mit dem türkischen Unternehmen leistet und dies zu Gegenmaßnahmen von türkischer Seite führen könne.


Redakteurin: Miglena Iwanowa

Übersetzung: Rossiza Radulowa