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Chefin des Internationalen Währungsfonds lobt Bulgarien

Mittwoch, 22 April 2026, 12:19

Direktorin des Internationaler Währungsfonds, Kristalina Georgiewa

Direktorin des Internationaler Währungsfonds, Kristalina Georgiewa

FOTO BGNES

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Die geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds, Kristalina Georgiewa, bewertete den reibungslosen Beitritt Bulgariens zur Eurozone positiv. 

„Zunächst einmal Glückwunsch zum Beitritt zur Eurozone! Zuvor gab es viele Stimmen, die dies als negativen Schock erwarteten. Was ich jedoch sehe – und darauf können die bulgarischen Bürger, die Wirtschaft, die Zentralbank und die Regierung stolz sein – ist, dass Bulgarien sehr ruhig und ohne Stress Teil der Eurozone geworden ist“, sagte Georgiewa in einem Interview für BTA. 

„In Bulgarien gibt es zudem etwas, das in einigen anderen Ländern fehlt – die Bulgaren können sparen. Es ist sehr wichtig, dass diese Ersparnisse für das Land und seine Wirtschaft arbeiten“, betonte sie. Entscheidend sei, dass die EU ihr Ziel eines Spar- und Investitionsverbunds erreicht, zugleich brauche auch Bulgarien selbst einen attraktiven und gut funktionierenden Kapitalmarkt, so Georgiewa weiter.


Redakteur: Iwo Iwanow 

Übersetzung: Lyubomir Kolarov