Biennale bulgarischen Humors sorgt erneut für Spaß und Unterhaltung in Hamburg

Sonntag, 26 April 2026, 08:32

Biennale bulgarischen Humors sorgt erneut für Spaß und Unterhaltung in Hamburg

FOTO Facebook / Emilia Jucker

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Worüber lachen die Bulgaren in Hamburg? Das wird sich während der 19. Biennale des bulgarischen Humors zeigen. Auch in diesem Jahr werden sich im April auf Einladung des Klubs der bulgarischen Frauen und Familien in Hamburg lachfreudige Besucher in der deutschen Stadt versammeln, um humoristische Werke bulgarischer Klassiker, Witze und Aphorismen zu lesen. Die Veranstaltung findet am 26. April im Restaurant Aura25 (früher Zur Gondel, Kaemmererufer 25, 22303 Hamburg) statt.

Биенале на българския хумор отново създава усмивки в Хамбург

FOTO Facebook / Emilia Jucker

Der in Hamburg lebende Karikaturist Plamen Bakardschiew wird ebenfalls ein eigenes Werk präsentieren. Die Gäste werden auch das Schaffen von Maria-Rosalia Wladimirowa aus Lom kennenlernen, die 2025 in der Kategorie „Humor“ beim jährlichen Literaturwettbewerb für künstlerisches Schaffen der Bulgaren in Hamburg ausgezeichnet wurde.

FOTO Facebook / Emilia Jucker

Die Pflege des bulgarischen literarischen Ausdrucks und des Interesses der Bulgaren in Hamburg und der Umgebung an unserer Muttersprache und Kultur ist die Hauptmission des vor zwei Jahrzehnten von Emilia und Manfred Jucker gegründeten Vereins.

Emilia und Manfred Jucker im BNR

FOTO Elena Karkalanowa

Im Juni steht die vierte Ausgabe des Festivals der bulgarischen Belletristik an, das erneut Autoren aus der ganzen Welt zusammenbringen wird. Die Frist zur Einsendung von Werken für den Literaturwettbewerb läuft bis Ende April.

Doch derzeit steht die Biennale des bulgarischen Humors im Mittelpunkt des Programms. Wie wird diese Veranstaltung ablaufen?

FOTO Elena Karkalanowa

Die Biennale des bulgarischen Humors bringt lachfreudige Besucher aus ganz Hamburg, sogar aus den umliegenden Städten zusammen. Es kommen auch Besucher aus Berlin, Hannover und Bremen. Wir freuen uns sehr über solche fröhlichen Menschen, und jeder, der kommt, soll ein literarisches Werk oder einen Witz mitbringen, etwas Lustiges, das ihm passiert ist“, erzählt Emilia Jucker gegenüber Radio Bulgarien. „Wir sind sehr stolz auf unsere Zusammenarbeit mit dem Museum für Humor und Satire in Gabrowo und mit der Zeitung ‚Starschel‘. Und warum ist die Biennale so beliebt? Nicht nur, weil die Menschen lachen, sondern weil sie lesen. Wir verteilen ausgedruckte Texte unserer Klassiker, Humor, der für Gabrowo, die Schopenregion und so weiter typisch ist. So läuft es ab: Man sitzt da, trinkt sein Bier, und jemand drückt einem einen Text in die Hand oder man bekommt ihn am Eingang. Dann geht es los! Wir schalten das Mikrofon ein und die Leute beginnen vorzulesen. Manche buchstabieren, andere nicht, aber wichtig ist, dass sie lesen – und die ganze Zeit wird gelacht! Auf diese Weise pflegen wir die bulgarische Sprache – eine wunderbare Form der Begegnung, denn im Austausch liegt die Wahrheit“, sagte Emilia Jucker.

Sie nutzte die Gelegenheit, um die Bulgaren in Hamburg und auf der ganzen Welt einzuladen, sich auch am Literaturwettbewerb zu beteiligen, den der Klub der bulgarischen Frauen und Familien organisiert. Autoren über 18 Jahre aus Deutschland, aber auch aus anderen Ländern, können ihre Werke mit einem Umfang von bis zu 20 Seiten auf Bulgarisch zu einem freien Thema oder auf Deutsch, jedoch Bulgarien gewidmet, einsenden. Einsendeschluss ist der 30. April. Und die Namen der Ausgezeichneten werden während der nächsten großen Veranstaltung der bulgarischen Gemeinschaft in Hamburg, dem Festival der bulgarischen Literatur am 27. Juni, bekannt gegeben.

Emilia und Manfred Jucker in Studio von Radio Bulgarien

FOTO Elena Karkalanowa

Zuvor richtet sich jedoch die gesamte Aufmerksamkeit auf die 19. Biennale des bulgarischen Humors, denn „der Bulgare hat überlebt, weil er gelacht hat“, wie wir den bulgarischen Satireklassiker Radoj Ralin paraphrasieren können.



Übersetzung: Rossiza Radulowa