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30–40 Prozent der registrierten Tiere in Bulgarien sind „virtuell“

Freitag, 24 April 2026, 14:34

Geschäftsführender Landwirtschaftsminister Iwan Christanow

Geschäftsführender Landwirtschaftsminister Iwan Christanow

FOTO BTA

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Zwischen 30 und 40 Prozent der in der Datenbank der Bulgarischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (BABH) registrierten Tiere existieren nicht.

Das zeigen Daten aus Inspektionen der Kontrolleure. Es handelt sich faktisch um sogenannte virtuelle Tiere, über die Subventionen bezogen werden, erklärte der geschäftsführende Landwirtschaftsminister Iwan Christanow in den sozialen Netzwerken.

„Das sind die Phantomtiere, die für verschiedenste Betrugsformen genutzt werden – einerseits haben wir nichts auf unserem Tisch, und was wir haben, ist teuer, andererseits kassieren bestimmte Personen das Geld“, erklärte er.

Hristanow kündigte zudem an, dass der vollständige Funktionsumfang des Registrierungssystems der Lebensmittelagentur wiederhergestellt werde. Dieses solle den Landwirten Zugang zu realen Informationen geben – etwa darüber, wo es Krankheiten gibt, was in den Nachbarbetrieben passiert und wie viele Tiere dort gehalten werden.


Redakteurin: Miglena Iwanowa 

Übersetzung: Lyubomir Kolarov 

Gestaltet von Lyubomir Kolarov