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Landwirtschaftsminister fordert EU-Krisenhilfe für Landwirte
Dienstag 28 April 2026 12:26
Dienstag, 28 April 2026, 12:26
Iwan Christanow
FOTO Ministerium für Landwirtschaft und Ernährung
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Niedrige Erträge oder hohe Preise – ohne Krisenhilfe müssen bulgarische Landwirte mit den Folgen leben. Dies betonte Landwirtschaftsminister Iwan Christanow beim Treffen des EU-Agrarrats in Luxemburg.
Er wies darauf hin, dass die steigenden Düngemittel- und Kraftstoffpreise infolge der Eskalation des Konflikts im Nahen Osten die größte Herausforderung für die landwirtschaftlichen Produzenten in der gesamten EU darstellen, teilte das Pressezentrum des Landwirtschaftsministeriums mit.
„In Bulgarien ist der Dieselpreis von Februar bis Anfang April um rund 37 Prozent gestiegen, während die Preise für Mineraldünger um etwa 30 Prozent zugelegt haben. Dies setzt die Landwirte stark unter Druck“, erklärte Christanow und forderte, die nicht verausgabten Mittel aus den Programmen der Gemeinsamen Agrarpolitik für außerordentliche Maßnahmen zur Unterstützung der Landwirte bereitzustellen.
Redakteur: Iwo Iwanow
Übersetzung: Rossiza Radulowa