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150. Jahrestag des Aprilaufstands auch in Warschau begangen

Dienstag, 28 April 2026, 15:54

150. Jahrestag des Aprilaufstands auch in Warschau begangen

FOTO Bulgarisches Kulturinstitut

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Am 26. April 2026 wurde in Warschau feierlich der 150. Jahrestag des Ausbruchs des Aprilaufstand begangen – ein Symbol für das Streben nach Freiheit und nationaler Würde.

Organisiert wurde die Veranstaltung von der bulgarischen Botschaft, der Schule „Dora Gabe“ und dem Bulgarischen Kulturinstitut, wie das Kulturinstitut auf Facebook mitteilte. Die Feierlichkeiten fanden in zwei Teilen statt – am Denkmal von Wassil Lewski im Garten der Konsularabteilung sowie in der Galerie des Kulturinstituts.

FOTO Bulgarisches Kulturinstitut

Bei der feierlichen Zeremonie hob Botschafterin Margarita Ganeva die Bedeutung des Aprilaufstands als Ausdruck der Größe des bulgarischen Geistes und des Freiheitsdrangs hervor. Sie rief die bulgarischen Gemeinschaften in Polen dazu auf, in Zusammenarbeit mit dem Kulturinstitut und der Schule „Dora Gabe“ das historische Gedächtnis zu bewahren und die nationale Identität an die nächsten Generationen von Bulgaren im Ausland weiterzugeben.

FOTO Bulgarisches Kulturinstitut

Die Schulleiterin Marinela Portschinska unterstrich die Rolle der Bildung sowie die aktive Beteiligung der Kinder und ihrer Familien bei der Vermittlung bulgarischer Werte und Traditionen.

FOTO Bulgarisches Kulturinstitut

Im zweiten Teil der Veranstaltung präsentierten Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Lehrkräften und Eltern ein literarisch-musikalisches Programm mit Rezitationen von Werken aus der Zeit der bulgarischen Wiedergeburt, Darbietungen patriotischer Lieder sowie kurzen Präsentationen über die Helden des Aufstands.

FOTO Bulgarisches Kulturinstitut

Die Anwesenden unterstützten zudem eine Initiative der Botschaft, den Jahrestag des Aprilaufstands künftig jedes Jahr am Denkmal von Wassil Lewski im Garten der bulgarischen Botschaft in Warschau zu begehen.

FOTO Bulgarisches Kulturinstitut

Redakteurin: Miglena Iwanowa 

Übersetzung: Lyubomir Kolarov