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Für die Präsidentin ist die Kategorie „arbeitende Arme“ inakzeptabel
Freitag 1 Mai 2026 11:41
Freitag, 1 Mai 2026, 11:41
Präsidentin Ilijana Jotowa
FOTO facebook.com/IlianaIotova
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Anlässlich des 1. Mai, des Internationalen Tages der Arbeit, schrieb Präsidentin Ilijana Jotowa auf Facebook: „Wir begehen Rechte, die über Generationen hinweg erkämpft wurden. Doch heute stehen das Recht auf würdige Arbeit und angemessene Einkommen sowie Gerechtigkeit und soziale Sicherheit auf dem Prüfstand – nicht nur in Bulgarien, sondern weltweit.“
„Es ist unzulässig, dass es im 21. Jahrhundert im europäischen Bulgarien die Kategorie der ‚arbeitenden Armen‘ gibt; ihr hoher Anteil ist beschämend“, betonte das Staatsoberhaupt weiter.
„Es braucht mutige und kompetente Politiker, die nicht nur mit Worten, sondern mit Taten garantieren, dass Menschen, die ehrlich arbeiten, sowie Menschen mit Fähigkeiten, Ehrgeiz und Talent nicht im Griff von Mangel und geringem Selbstwert erstickt werden. Im Gegenteil – ihre schöpferische Kraft muss gefördert werden. Und sie liegt im Wesen des bulgarischen Volkes“, heißt es in der Ansprache der Präsidentin zum Tag der Arbeit.
Redakteur: Iwo Iwanow
Übersetzung: Lyubomir Kolarov
Gestaltet von Lyubomir Kolarov