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Sozialminister ruft neue Regierung dazu auf, keine Löhne und Renten zu kürzen
Freitag 1 Mai 2026 13:56
Freitag, 1 Mai 2026, 13:56
Geschäftsführender Arbeits- und Sozialminister Hassan Ademow
FOTO BTA
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Die künftige reguläre Regierung von Rumen Radew solle gemeinsam mit den Sozialpartnern ein langfristiges Programm für die Einkommenspolitik erarbeiten. Sozialleistungen müssten erhalten bleiben, forderte der geschäftsführende Arbeits- und Sozialminister Hassan Ademow im Fernsehsender Nova TV.
Nach seinen Worten gehört Bulgarien zu den Ländern mit den größten Ungleichheiten im Arbeitsbereich.
„Sie gehören zu den Ursachen für die ‚arbeitenden Armen‘ und sind nicht durch gelegentliche Sozialerhöhungen zu erklären“, sagte Ademow. Seiner Ansicht nach sollten mögliche Kürzungen in der staatlichen Verwaltung einer gründlichen Analyse vorausgehen.
Ademow wies darauf hin, dass die Inflation eine Folge der Entwicklungen im internationalen Umfeld sei.
„Sie lässt sich nur schwer durch Geldverteilung bekämpfen“, räumte der geschäftsführende Sozialminister ein.
Redakteur: Iwo Iwanow
Übersetzung: Lyubomir Kolarov
Gestaltet von Lyubomir Kolarov