Wirtschaft

Nachricht

Fiskalrat empfiehlt geringere Verwaltungsausgaben 2026

Montag, 4 Mai 2026, 15:20

Fiskalrat empfiehlt geringere Verwaltungsausgaben 2026

FOTO BTA, Archiv

Schriftgröße

Der Fiskalrat empfiehlt der neuen regulären Regierung Bulgariens, den einheitlichen Einkommensteuersatz beizubehalten und die Ausgaben im Haushalt für 2026 zu begrenzen, berichtete die BTA unter Berufung auf ein Dokument der Institution.

Nach Ansicht des Rates stellen die niedrigen Steuersätze einen Vorteil für Bulgarien dar, die Einnahmen wachsen in gutem Tempo, problematisch sei jedoch die Ausgabenseite des Haushalts.

Empfohlen wird, automatische Erhöhungen von Löhnen und Renten abzuschaffen, insbesondere im Innenministerium, da diese die Inflation verstärken. Vorgeschlagen wird außerdem eine Angleichung der Sozialversicherungsbeiträge für alle Erwerbstätigen, einschließlich der Staatsbediensteten, sowie eine Umstrukturierung einzelner Behörden mit sich überschneidenden Funktionen – etwa durch eine Verringerung der Zahl der Ministerien. Auch die Entlassung von Beschäftigten, die das Rentenalter erreicht haben, wird als Maßnahme zur Begrenzung der Ausgaben genannt.

Für 2025 wird ein Defizit von 3,5 Prozent des BIP ausgewiesen, bei maximal zulässigen 3 Prozent nach dem Stabilitäts- und Wachstumspakt. Hauptgrund seien die steigenden Sozialausgaben und Löhne, die nach Einschätzung des Rates zum Inflationsdruck beitragen.


Redakteurin: Miglena Iwanowa 

Übersetzung: Lyubomir Kolarov 

Gestaltet von Lyubomir Kolarov