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Bulgarien bittet Europa um Hilfe im Kampf gegen verbotene Pestizide
Dienstag 5 Mai 2026 16:21
Dienstag, 5 Mai 2026, 16:21
Angel Markowski und Iwan Christanow
FOTO BTA
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Bulgarien hat Teams aus anderen europäischen Ländern um Unterstützung bei der Grenzkontrolle gebeten, um die Einfuhr verbotener Pestizide zu verhindern. Das teilte der Direktor der Lebensmittelbehörde, Angel Mawrowski, mit.
Laut dem amtierenden Landwirtschaftsminister Iwan Christanow ist eine grundlegende Reform der Grenzsicherung notwendig, berichtete die Reporterin Wesselina Milanowa.
In den letzten zwei Monaten wurden von Kontrolleuren über 60 Tonnen illegaler Pestizide entdeckt. Der jüngste Großfund erfolgte auf dem Gelände des größten Getreideproduzenten des Landes im Raum Swischtow.
„Es ist kein Zufall, dass diese Pestizide in der EU verboten sind, da sie Krebs verursachen“, stellte Christanow klar.
Seinen Angaben zufolge gelangen kleinere Mengen über den Hafen von Burgas nach Bulgarien, größere Mengen über Kapitan Andreewo und Lessowo – im Rahmen des illegalen Schmuggels.
Laut dem Minister kontrolliert ein bestimmtes Netzwerk diese illegalen Schmuggelwege, weshalb ein grundlegender Personalwechsel im Bereich der Grenzsicherung erforderlich sei.
Redakteurin: Miglena Iwanowa Übersetzung:
Rossiza Radulowa
Gestaltet von Rossiza Radulowa