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Finanzlage Bulgariens sorgt für Differenzen zwischen Finanzminister und PB

Donnerstag, 7 Mai 2026, 15:49

Georgi Klissurski

Georgi Klissurski

FOTO BTA

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Bei einer Anhörung im Parlament gerieten der amtierende Finanzminister Georgi Klissurski und Abgeordnete der Partei „Progressives Bulgarien“ (PB) in einen treit über die finanzielle Lage des Landes.

Die größte Parlamentsfraktion warnte vor dem Risiko einer steigenden Verschuldung und finanziellem Druck auf eine künftige Regierung. Der Abgeordnete Konstantin Prodanow von „Progressives Bulgarien“ äußerte die Befürchtung, dass die finanzielle Lage bedenklich sei und die neue Regierung gezwungen sein werde, „finanzielle Brände zu löschen“, anstatt ehrgeizige Reformen durchzuführen.

Seiner Meinung nach bestehe die Gefahr neuer Schulden, um Sozialleistungen sowie Zahlungen an Unternehmen und Gemeinden aufrechtzuerhalten.

Minister Klissurski wies solche Befürchtungen zurück. Seinen Worten zufolge sei die Finanzlage unter den Bedingungen des geltenden Übergangsbudgets „angemessen“.

Nach Angaben des Finanzministeriums belief sich die Haushaltsreserve zum 30. April auf 6,8 Milliarden Euro.

Die Einnahmen im ersten Quartal seien im Jahresvergleich um 11 Prozent gestiegen, während die Inflation bei etwa 4 Prozent liege. Seiner Ansicht nach verbessere sich die Steuererhebung, und es gebe zudem ein Wirtschaftswachstum.


Redakteurin: Miglena Iwanowa

Übersetzung: Rossiza Radulowa