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Der bulgarische Pavillon auf der Kunstbiennale in Venedig ist eröffnet
Freitag 8 Mai 2026 11:02
Freitag, 8 Mai 2026, 11:02
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Am Abend des 7. Mai wurde im Saal „Tizian“ in Venedig der bulgarische Pavillon auf der 61. Kunstbiennale in Venedig eröffnet. Bulgarien präsentiert sich auf dem Forum, das vom 9. Mai bis zum 22. November dauert, mit dem Projekt „Föderation der minoritären Praktiken“, einem Werk der Künstlerinnen Weneta Androwa, Geri Georgieva, Maria Nalbantowa und Rajna Tenewa unter der Kuration von Martina Jordanowa.
Dessislawa Dimowa ist Kommissarin der bulgarischen Teilnahme.
Das Projekt umfasst vier Filme, die mittels verschiedener künstlerischer Ansätze Themen wie digitale Identität, Desinformation, den Zusammenhang zwischen Arbeit und Gewalt sowie ökologische Verantwortung untersuchen.
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Die Ausstellung ist als interaktive Umgebung mit Elementen eines Computerspiels strukturiert, die den Inhalt der Filme durch die Beteiligung des Publikums aktiviert, berichtete das Team.
Die diesjährige Ausgabe der Biennale wird anders sein als alle bisherigen. Zum ersten Mal in seiner über 120-jährigen Geschichte blieb das Forum ohne Jury, die wegen der Teilnahme Russlands und Israels zurückgetreten war. Nach dem Rückzug der Jury kündigten die Organisatoren die Schaffung neuer Auszeichnungen an – den „Besucher-Löwen“, über den das Publikum abstimmen wird, berichtete die BTA.
Redakteur: Iwo Iwanow
Übersetzung: Rossiza Radulowa
Gestaltet von Rossiza Radulowa