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Importierter argentinischer Sonnenblumenrohstoff enthält verbotene Pestizide

Montag, 11 Mai 2026, 11:50

Importierter argentinischer Sonnenblumenrohstoff enthält verbotene Pestizide

FOTO BTA

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Bei einer Laboranalyse von Sonnenblumenkernen, die mit dem zehnten Schiff aus Argentinien eingetroffen sind, wurden Pestizide über den zulässigen Grenzwerten festgestellt, teilte die Pressestelle der Bulgarischen Behörde für Lebensmittelsicherheit mit. 

Demnach wurde in einer Probe, die am 8. Mai entnommen wurde, das Vorhandensein der Wirkstoffe Deltamethrin und Malathion in Mengen festgestellt, die das Vier- bis Fünffache der erlaubten Grenzwerte betragen. 

Die Behörde ergänzt, dass mit den vorherigen neun Schiffslieferungen insgesamt 363.400 Tonnen argentinischer Sonnenblumenkerne nach Bulgarien importiert wurden. Laut Laboranalysen enthalten große Teile der Rohware Pestizidrückstände, die die zulässigen Höchstmengen deutlich überschreiten. Daher sind aus diesem Sonnenblumenrohstoff hergestellte Produkte in der EU für den Verzehr verboten. 

Der Importeur teilte mit, dass ein Drittel der Sonnenblumenkerne bereits zu Rohöl verarbeitet und nach Ägypten und Indien exportiert wurde.


Redakteur: Iwo Iwanow 

Übersetzung: Lyubomir Kolarov

Gestaltet von Lyubomir Kolarov