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DARA nach dem Sieg: „Ich weiß nicht, was ich tue, aber es ist wunderbar!“

„Eine solche Anerkennung sowohl von der Jury als auch vom Publikum zu erhalten, ist wie ein Traum“, sagte DARA

Sonntag, 17 Mai 2026, 11:31

DARA auf der offiziellen Pressekonferenz nach dem Sieg

DARA auf der offiziellen Pressekonferenz nach dem Sieg

FOTO BTA

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Auf der offiziellen Pressekonferenz nach Bulgariens Sieg beim Eurovision Song Contest 2026 bedankte sich unsere Vertreterin DARA für die Unterstützung.

„Ich weiß nicht, was ich tue, aber es ist wunderbar. Danke an alle für die Unterstützung. Es ist unglaublich, ich weiß gar nicht, was gerade passiert. Aber ich möchte allen danken, die die Kraft von ‚Bangaranga‘ gespürt haben. Und ich denke, den Namen dieser Kraft nennen wir Gott oder Universum. Und die Sprache, die wir alle sprechen, ist die Sprache der Musik – die Musik, die uns hilft, die Realität in etwas Bunteres zu verwandeln und uns zu vereinen“, sagte DARA.

DARA auf der offiziellen Pressekonferenz nach dem Sieg

FOTO BTA

Ende Januar wurde DARA zur großen Gewinnerin der nationalen Auswahl des Bulgarischen Nationalen Fernsehens BNT gekürt. Auf die Frage, wie sie den Weg vom nationalen Wettbewerb bis zum Sieg im großen Finale beschreiben würde, scherzte die Bulgarin, dass die Pressekonferenz nicht ausreichen würde, um alle Details zu erzählen. Dennoch sprach sie kurz über ihren psycho-emotionalen Zustand nach dem Sieg bei der nationalen Auswahl und über die anschließende Welle negativer Kommentare zu ihrem Auftritt. „Ich bin unglaublich dankbar, dass ich bei der Eurovision angetreten bin“, ergänzte DARA und dankte persönlich ihrem Ehemann, der sie unterstützt habe, als sie selbst an ihrer Teilnahme gezweifelt habe.

DARA trat im großen Finale des Eurovision Song Contest mit der Startnummer 12 und dem Lied „Bangaranga“ auf und erreichte insgesamt 516 Punkte. Damit wurde sie sowohl beim Publikum als auch bei den Jurys zur Favoritin. Den zweiten Platz belegte Israel mit 343 Punkten, den dritten Platz Rumänien mit 296 Punkten.

„Ich stehe noch immer unter Schock und weiß nicht, was passiert. Niemand glaubte, dass wir gewinnen könnten, dass ‚Bangaranga‘ gewinnen könnte. Eine solche Anerkennung sowohl von der Jury als auch vom Publikum zu bekommen, ist wie ein Traum“, gestand DARA.

Auf der Pressekonferenz in Wien, an der das gesamte Team hinter dem Lied sowie die Generaldirektoren  des Bulgarischen Nationalen Fernsehens und des Bulgarischen Nationalen Rundfunks Milena Milotinowa und Milen Mitew teilnahmen, erklärte die bulgarische Vertreterin auf eine Frage eines Balkanmediums, dass sie sich seit Langem nach mehr Nähe und Einheit zwischen den Menschen auf dem Balkan im Namen gemeinsamer Anliegen sehne.

„Ich habe das Gefühl, gleich weinen zu müssen, weil ihr mir fehlen werdet. Ich fühlte mich vom ersten Moment an, als ich hier ankam, wie zu Hause“, sagte die Sängerin weiter.

Sie äußerte zudem ihre große Freude darüber, dass Sofia im kommenden Jahr Gastgeber des Eurovision Song Contest sein werde und die Zuschauer dadurch mehr über ihre Heimat erfahren könnten.

Die Generaldirektorin des Bulgarischen Nationalen Fernsehens BNT, Milena Milotinowa, erklärte, sie sei stolz und begrüßte alle mit den Worten: „Willkommen im nächsten Jahr in Sofia.“

„Was DARA geschafft hat, war wirklich unglaublich. Und ich bin stolz, beim Finale des Wettbewerbs dabei zu sein, zu dem Bulgarien nach fünf Jahren Abwesenheit zurückgekehrt ist. Ich möchte dem gesamten Team hinter DARA, unseren Partnern und dem Team des Bulgarischen Nationalen Fernsehens danken. Danke euch allen.“

Gleichzeitig richtete sie einen scherzhaften Appell an den Bürgermeister der bulgarischen Hauptstadt:

„Herr Bürgermeister, ich hoffe, du bereitest für die Gäste einen schönen, großen roten Teppich vor!“

Übersetzung und Redaktion: Lyubomir Kolarov