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Sonja Miekley: Radews Besuch in Deutschland ist ein politisches Signal

Montag, 18 Mai 2026, 14:14

Sonja Miekley

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Sonja Miekley: Radews Besuch in Deutschland ist ein politisches Signal

Der Besuch von Ministerpräsident Rumen Radew in Berlin, der erste offizielle Auslandsbesuch nach der Regierungswahl, ist ein politisches Signal dafür, dass Deutschland ein strategischer Partner Bulgariens ist, unterstrich Sonja Miekley, Vorsitzende der Deutsch-Bulgarischen Industrie- und Handelskammer (AHK), in einem Interview mit dem Bulgarischen Nationalen Rundfunk.

Sie betonte, dass Deutschland Bulgariens wichtigster Handelspartner und einer der drei größten Investoren des Landes sei. Im vergangenen Jahr beliefen sich die bulgarischen Exporte nach Deutschland auf 6,3 Milliarden Euro, während die Importe aus Deutschland ebenfalls rund 6,3 Milliarden Euro betrugen. Bulgarien exportiert Maschinen und Transportausrüstung, chemische Produkte sowie Lebensmittel und Getränke, so Miekley.

Als Investor ist Deutschland vor allem in der Automobilindustrie, im Maschinenbau und in der Elektronikbranche vertreten. Miekley hob hervor, dass deutsche Investoren die gut ausgebildeten Arbeitskräfte, die hochqualifizierten IT-Spezialisten und die Technologien Bulgariens sehr schätzen.

Sie erklärte außerdem, dass die diesjährige internationale Verteidigungsmesse „Hemus“ erstmals einen deutschen Pavillon mit 19 deutschen Unternehmen präsentieren werde. Dies sei, so ihre Worte, ein wichtiges Signal für die deutsche Industrie, dass Bulgarien als Veranstaltungsort gewählt wurde.

„Deutschland unterstützt zum ersten Mal den Verteidigungssektor, das gab es bisher nicht. Und nun haben wir die Ehre, dass dies erstmals auf der „Hemus“ geschieht“, sagte die Vorsitzende der Deutsch-Bulgarischen Industrie- und Handelskammer, Sonja Miekley.


Redakteurin: Miglena Iwanowa

Übersetzung:  Rossiza Radulowa