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Leichtere Einstellung von Arbeitskräften aus Nicht-EU-Ländern gefordert
Dienstag 19 Mai 2026 11:51
Dienstag, 19 Mai 2026, 11:51
FOTO Bulgarische Wirtschaftskammer
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Der Bulgarische Einzelhandelsverband drängt auf dringende Änderungen der Verwaltungsverfahren bei der Anwerbung von Arbeitskräften aus Nicht-EU-Ländern.
Die Verfahren dauern zwischen 6 und 9 Monaten, was inakzeptabel ist und zu finanziellen Verlusten für die Unternehmen führt, heißt es in der Stellungnahme des Verbandes, der davor warnt, dass dies Korruptionsrisiken berge, berichtete die BTA.
Der Verband fordert eine Erhöhung oder Aufhebung der Quoten für die Einstellung von Arbeitskräften aus Drittländern in Branchen mit nachweislichem Personalmangel, eine vollständige Digitalisierung der Verfahren sowie eine strengere Kontrolle der Bearbeitungsfristen durch die Verwaltung.
Weitere Forderungen sind die Anerkennung elektronischer Apostillen und die Eröffnung einer bulgarischen konsularischen Vertretung in Nepal.
„Die Wirtschaft will keine Privilegien, sondern funktionierende Institutionen“, so der Bulgarische Einzelhandelsverband.
Redakteur:
Iwo Iwanow
Übersetzung: Rossiza Radulowa