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Im Witoscha-Gebirge werden nach tödlichem Bärenangriff Fotofallen aufgestellt

Dienstag, 19 Mai 2026, 14:43

Ausblick vom Witoscha-Gebirge

Ausblick vom Witoscha-Gebirge

FOTO BTA

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Die Behörden rufen die Bürger auf, bei Wanderungen in den Bergen nicht von den markierten Wegen abzuweichen und bei einer Begegnung mit einem wilden Tier keine abrupten Bewegungen zu machen und nicht wegzulaufen. Die Empfehlungen folgen nach einen tragischen Vorfall am Samstag, den 16. Mai, bei dem ein Bär mit seinem Jungen einen 35-jährigen Touristen auf dem Witoscha-Gebirge in der Nähe der Berghütte „Rudnitschar“ getötet hat.

Die Behörden raten zudem, den Ort des Vorfalls bis zur Klärung der Umstände zu meiden.

Experten werden das Gelände absuchen, Fotofallen aufstellen und es wird eine Überwachung per Drohne durchgeführt.

Hauptkommissar Ljubomir Nikolow, Chef der Sofioter Direktion des Innenministeriums, ordnete eine ständige Polizeipräsenz zur Absicherung des Geländes an.

Experten zufolge leben in den Gebirgen Witoscha, Plana und Werila etwa 18 bis 20 Braunbären. Dort sind auch andere Wildtiere beheimatet, darunter Rehe, Hirsche, Wildschweine und Wölfe.


Redakteurin: Miglena Iwanowa

Übersetzung: Rossiza Radulowa