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Premier Radew: Kürzungen in der Verwaltung – erst nach eingehender Analyse
Mittwoch 20 Mai 2026 16:21
Mittwoch, 20 Mai 2026, 16:21
Rumen Radew
FOTO BTA
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Es wird keinen Stellenabbau in den öffentlichen Einrichtungen geben, bevor nicht eine umfassende Analyse durchgeführt wurde. Dies versicherte Premierminister Rumen Radew, der zu Beginn der heutigen Regierungssitzung auf den geplanten Abbau von Beamtenstellen und die anstehenden Veränderungen in der Verwaltung einging.
„Ich möchte klarstellen, dass es keine Massenentlassungen geben wird, die zu einem Verlust an Verwaltungskapazität führen. Es wird keine Entlassungen und Umstrukturierungen ohne eine gründliche Analyse geben, um festzustellen, welche Funktionen sich überschneiden, welche veraltet und unzureichend sind und welche – und wann – automatisiert und digitalisiert werden können“, erklärte der Ministerpräsident.
Es steht eine Zusammenlegung von Behörden und Direktionen mit sich überschneidenden Funktionen sowie die Schließung überflüssiger Einheiten bevor.
Der Regierungsrat für Verwaltungsreform wird von Vizepremier und Finanzminister Galab Donew geleitet. Er hatte vor wenigen Tagen erklärt, dass die Personalkosten in der Staatsverwaltung ab dem 1. September um 10 Prozent gesenkt werden, die Gehälter selbst aber nicht gekürzt werden.
Redakteurin: Miglena Iwanowa
Übersetzung: Rossiza Radulowa