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Die legendäre Lili Iwanowa brachte die „Olympia“ in Paris zum Beben
„Das Publikum hörte atemlos zu!“
Montag 25 Mai 2026 10:38
Montag, 25 Mai 2026, 10:38
FOTO BTA
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Nach 17 Jahren stand die Legende der bulgarischen Popmusik Lili Iwanowa erneut auf der Bühne der berühmten Konzerthalle „Olympia“ in Paris. Dies geschah am Abend des 24. Mai, dem Tag des bulgarischen Alphabets, der Bildung, Kultur und slawischen Literatur.
Fast zwei Stunden lang präsentierte sie einige ihrer größten Hits zusammen mit neuen Liedern. Neu war diesmal ein leicht jazzigerer Klang der Arrangements von Angel Djulgerow. Das Publikum in der bis auf den letzten Platz gefüllten Halle erhob sich nach jedem Auftritt von den Sitzen und skandierte „Lili!“, berichtete die BTA.
„Es gab etwas sehr Eindrucksvolles im Kontrast zwischen den Balladen und dem stürmischen Applaus danach. Das Publikum hörte buchstäblich ohne zu atmen zu und brach danach in Begeisterung aus“, kommentierte ein französischer Zuschauer. Seiner Meinung nach habe dieses Konzert nicht nur eine glänzende Karriere präsentiert, sondern auch die seltene Fähigkeit eines Künstlers dieses Ranges gezeigt, weiterhin kreative Risiken einzugehen.
Vor dem Konzert erhielt Lili Iwanowa zahlreiche Glückwünsche, darunter auch von der französischen Legende Mireille Mathieu, die ihr einen wunderschönen Blumenstrauß mit den Worten schickte: „Liebe Lili, Sie werden die ‚Olympia‘ erleuchten! Ich küsse Sie! Ihre Mireille Mathieu!“
FOTO BTA
„Lili Iwanowa ist die größte Persönlichkeit der bulgarischen Unterhaltungsmusik. Seit mehr als 65 Jahren verkörpert sie die Leidenschaft und Exzellenz einer außergewöhnlichen Künstlerin. Als wahre lebende Legende hat sie mehr als 10.000 Konzerte gegeben und über 600 Lieder aufgenommen sowie mehr als 40 Soloalben veröffentlicht, von denen die meisten Platinstatus erreichten ... Ihre einzigartige Stimme, zugleich kraftvoll und sensibel, überschreitet die Grenzen der Stilrichtungen – Pop, Chanson oder Jazz. Als Symbol für Eleganz und künstlerische Beständigkeit verkörpert Lili Iwanowa weiterhin die Seele des bulgarischen Liedes“, heißt es auf der Website der Konzerthalle „Olympia“.
Redakteurin: Miglena Iwanowa
Übersetzung: Rossiza Radulowa
Gestaltet von Rossiza Radulowa