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„Demokratisches Bulgarien“ gegen Geldkürzungen bei Kultureinrichtungen
Dienstag 26 Mai 2026 13:11
Dienstag, 26 Mai 2026, 13:11
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„Demokratisches Bulgarien“ (DB) lehnt die mechanische Kürzung der Kulturmittel um 10 Prozent entschieden ab. Dies sei keine Reform, sondern eine pauschale buchhalterische Maßnahme „auf die Schnelle“, die einen der am stärksten unterfinanzierten Sektoren des Staates bestrafe, heißt es in einer Stellungnahme der Oppositionskoalition.
„Einen Tag nach dem Fest der Bildung und Kultur am 24. Mai haben Bibliotheken, Theater, Kulturhäuser und andere Kultureinrichtungen Anweisungen erhalten, ihre Budgets auf 90 Prozent des Vorjahresniveaus zu kürzen. Dies geschieht in einem Sektor, in dem die Gehälter bereits nahe am Mindestlohn liegen, die Fachkräfte weniger werden, die Gebäude verfallen und der Zugang zur Kultur für einen großen Teil der bulgarischen Bürger weiterhin ungleich bleibt.“
DB betont, dass Kultur keine Ausgabe, sondern eine Investition in Wissen, Gesellschaft, Wirtschaft und Zukunft sei. Die EU empfehle, das Kulturbudget auf 1 Prozent der Staatsausgaben zu erhöhen (derzeit liege es bei etwa 0,6 Prozent), berichtete die Bulgarische Nachrichtenagentur BTA.
Redakteur: Iwo Iwanow
Übersetzung: Rossiza Radulowa
Gestaltet von Rossiza Radulowa