Pfingsten vereint die Gläubigen in der Kirche Christi

Sonntag, 31 Mai 2026, 09:45

Pfingsten vereint die Gläubigen in der Kirche Christi

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Am achten Sonntag nach der Auferstehung Christi begehen wir eines der wichtigsten Feste des Christentums – Pfingsten. An diesem Tag steigt der Heilige Geist, die dritte Person der Heiligen Dreifaltigkeit, auf die Erde herab, um die zwölf Apostel zu erfüllen, die gemeinsam mit der Heiligen Jungfrau Maria im Zionsaal zum Gebet versammelt waren. Genau dort hatte Jesus Christus beim letzten Abendmahl das Sakrament der Eucharistie eingesetzt, bevor er gekreuzigt wurde. 

Während sie beteten, ertönte plötzlich ein Rauschen, und über den Köpfen jedes der Jünger Christi erschienen Flammen. Durch den Heiligen Geist begannen sie, in verschiedenen Sprachen zu sprechen, und die göttliche Gegenwart offenbarte sich in ihrer ganzen Fülle und erreichte so die Gedanken und Herzen der Anwesenden. Mehr als 3.000 Menschen, die aus verschiedenen Ländern nach Jerusalem gekommen waren, wurden noch am selben Tag getauft, nachdem sie Zeugen dieses Wunders geworden waren. Die heiligen Apostel, erfüllt von der Kraft des Heiligen Geistes, zogen in die Welt hinaus, um das Wort Gottes zu verkünden. 

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An Pfingsten bitten die Christen während des feierlichen Gottesdienstes Gott auch, aller verstorbenen Eltern und Brüder zu gedenken. Am Ende der Liturgie werden Walnussblätter aus den Altarpforten auf die Gläubigen geworfen. Sie symbolisieren die feurigen Zungen über den Köpfen der Apostel. Die Gläubigen nehmen sie als Segen mit nach Hause. 


Redakteurin: Dessislawa Semkowska

Übersetzung: Lyubomir Kolarov 

Gestaltet von Lyubomir Kolarov