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Zollbehörde hat über 1.000 Päckchen mit Drogen beschlagnahmt

Donnerstag, 28 Mai 2026, 17:29

Stefan Bakalow und Dessislawa Petrowa

Stefan Bakalow und Dessislawa Petrowa

FOTO BTA

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Die Zollbehörde hat im Rahmen der Operation „Hydra“ 1.050 Drogenpackungen bei Kurier- und Speditionsunternehmen aufgedeckt. Das teilte der stellvertretende Direktor der Behörde und Experte für die Bekämpfung des Drogenhandels, Stefan Bakalow, mit.

Seinen Worten zufolge werden Drogen zunehmend auf diese Weise und nicht über klassische Dealernetze verbreitet, wobei die Käufe aus Ländern getätigt werden, in denen es kein strenges Verbot für alle Arten von Drogen gibt.

„Die Zahl der aufgedeckten Pakete ist definitiv besorgniserregend. Noch beunruhigender ist, dass es Fälle gibt, in denen die Lieferung von Kindern bestellt wurde und sogar die Eltern die Päckchen ihrer Kinder abgeholt haben, offenbar ohne zu wissen, was sie enthalten“, sagte Staatsanwältin Dessislawa Petrowa von der Staatsanwaltschaft Sofia, wie unsere Reporterin Marta Mladenowa berichtete.

Ein Schwerpunkt der Maßnahmen der Zollbeamten liegt auf der Aufdeckung und Beschlagnahmung von Paketen mit Drogen in Form von E-Zigaretten, Bonbons, Lutschern, Keksen und Gras, präzisierte BGNES.


Redakteurin: Miglena Iwanowa

Übersetzung: Rossiza Radulowa