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Jotowa: Die EU darf keine Staaten erster und zweiter Klasse haben
Montag 1 Juni 2026 14:21
Montag, 1 Juni 2026, 14:21
Ilijana Jotowa
FOTO Pressezentrum der Präsidentschaft
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Bulgarien kann eine aktive Rolle bei der Schaffung eines wettbewerbsfähigen Europas spielen, und ein geeintes Europa wird mehr denn je benötigt. Die größte Stärke der EU ist die Fähigkeit, Unterschiede in eine gemeinsame Ausrichtung zu bündeln. Das erklärte Präsidentin Ilijana Jotowa in ihrer Grußbotschaft an die Teilnehmer der sechsten Ausgabe des „Green Transition Forum“.
Die diesjährige Ausgabe ist der Zukunft Europas als wettbewerbsfähigem, innovativem und sicherem Kontinent gewidmet.
Zum Thema eines Europas der zwei Geschwindigkeiten sagte die Präsidentin, diese Idee erscheine als ein bequemer Mechanismus für schnellere Entscheidungen, berge jedoch langfristig das Risiko politischer Spaltungen, regionaler Blöcke und neuer unsichtbarer Grenzen innerhalb der Union.
Ihren Worten zufolge wurde die EU nicht geschaffen, um die Mitglieder in Staaten erster und zweiter Klasse zu teilen. Ihre größte Stärke liege vielmehr in der Fähigkeit, Unterschiede in eine gemeinsame Ausrichtung zu etablieren.
Redakteur: Iwo Iwanow
Übersetzung: Rossiza Radulowa