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Energieintensive Exportunternehmen fordern Ausgleichszahlungen aus EU-Fonds
Mittwoch 3 Juni 2026 11:46
Mittwoch, 3 Juni 2026, 11:46
FOTO Ministerrat
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Die Wettbewerbsfähigkeit der bulgarischen Wirtschaft ist von entscheidender Bedeutung für die Entwicklung des Landes. Das erklärte Premierminister Rumen Radew bei einem Treffen im Ministerrat mit Vertretern der Bulgarischen Handelskammer und der Konföderation der Arbeitgeber und Industriellen in Bulgarien, teilte der Pressedienst der Regierung mit.
Bei dem Treffen hoben die Unternehmer die Hindernisse für die energieintensive Industrie sowie die Möglichkeiten zu deren Überwindung auf nationaler und europäischer Ebene hervor.
Die Arbeitgeberverbände betonten, dass 80 Prozent der energieintensiven Unternehmen in Bulgarien für den Export arbeiten, und riefen zu Maßnahmen auf, die ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern. Erörtert wurden Möglichkeiten, zusätzliche Mittel aus europäischen Programmen und aus dem Fonds für die Sicherheit des Stromsystems zu gewinnen, damit die Ausgleichszahlungen nicht den Staatshaushalt belasten.
Premierminister Rumen Radew betonte, dass Bulgarien darauf drängen werde, dass die Mittel aus dem neuen Europäischen Wettbewerbsfähigkeitsfonds auch den weniger entwickelten EU-Ländern zugutekommen, damit sich die industriellen und technologischen Unterschiede in Europa nicht weiter vertiefen.
Redakteur: Iwo Iwanow
Übersetzung: Rossiza Radulowa