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Laut der EK hat Sofia die Daten zum Staatshaushalt 2025 nicht manipuliert

Freitag, 5 Juni 2026, 13:39

Laut der EK hat Sofia die Daten zum Staatshaushalt 2025 nicht manipuliert

FOTO BTA

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Die Europäische Kommission empfiehlt Bulgarien, sein Steuersystem zu verbessern und die einheitliche Steuer von 10 Prozent auf alle Einkommen zu ändern. In den Empfehlungen an das Land im Rahmen des Europäischen Semesters hebt die Europäische Kommission hervor, dass diese Besteuerung nicht ausreichend gerecht sei und dazu führe, dass Personen mit hohen Einkommen eine geringere Steuerlast tragen als Personen mit niedrigen Einkommen.

Eine ähnliche Empfehlung hatte bereits vor einiger Zeit auch der Internationale Währungsfonds ausgesprochen.

Die Europäische Kommission weist darauf hin, dass die Steuereinnahmen gemessen am Anteil am Bruttoinlandsprodukt deutlich unter dem EU-Durchschnitt liegen. Dies schränke die Fähigkeit des Landes ein, öffentliche Dienstleistungen und Investitionen zu finanzieren, berichtete 24chasa.bg.

Die Empfehlungen der Europäischen Kommission sind jedoch nicht verbindlich, und sie kann sich nicht in die Entscheidungen Bulgariens zur Fiskalpolitik einmischen.

Die Lohnerhöhungen und der große Anteil der Schattenwirtschaft tragen ebenfalls zum Haushaltsdefizit bei, heißt es in der Analyse.

Die Europäische Kommission geht nicht davon aus, dass Bulgarien die Haushaltsdaten manipuliert hat.

Eurostat überprüft die Daten des Nationalen Statistikamtes. Das Prüfverfahren ist sehr streng, insbesondere nach den Ereignissen in Griechenland. Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass die Daten fehlerhaft sind“, heißt es weiter im Dokument.


Redakteur: Iwo Iwanow

Übersetzung: Rossiza Radulowa