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Jotowa spricht sich gegen die Sicht auf das Schwarze Meer als Militärzone aus
Montag 8 Juni 2026 13:01
Montag, 8 Juni 2026, 13:01
FOTO BTA
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Sie sei entschieden dagegen, das Schwarze Meer und seinen Raum ausschließlich als eine zunehmend militarisierte Zone zu betrachten, erklärte Präsidentin Ilijana Jotowa.
Das Schwarze Meer sei für Bulgarien ein außerordentlicher geografischer und natürlicher Reichtum. Die Erklärung gab sie auf der Konferenz „Für eine gemeinsame regionale Sicherheit für Frieden, Stabilität und Zusammenarbeit auf dem Balkan und im Schwarzmeerraum“, die in Sofia im Rahmen des bulgarischen Vorsitzes im Prozess der Zusammenarbeit in Südosteuropa stattfindet, berichtete die BTA.
Nach den Worten des Staatsoberhaupts müsse sehr sorgfältig beobachtet werden, wie sich die Entwicklungen künftig gestalten, damit dem Tourismus und der sich an der Schwarzmeerküste entwickelnden Industrie, die Einkommen und Lebensunterhalt für die Bevölkerung sichern, nicht dauerhaft geschadet werde.
Kein Staat könne seine Sicherheit allein garantieren. Diese Sicherheit erfordere politischen Willen, Prinzipientreue und zweifellos eine enge Zusammenarbeit innerhalb der strategischen Bündnisse der Europäischen Union und NATO, betonte die Präsidentin.
Redakteur: Iwo Iwanow Übersetzung: Lyubomir Kolarov
Gestaltet von Lyubomir Kolarov