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Premierminister Radew fordert harte Maßnahmen gegen Verkehrsrowdys
Montag 8 Juni 2026 17:45
Montag, 8 Juni 2026, 17:45
FOTO BTA
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Bulgarien gehört innerhalb der Europäischen Union weiterhin zu den Ländern mit den höchsten Zahlen bei Verkehrsunfällen und Verkehrstoten.
Das erklärte Ministerpräsident Rumen Radew bei einem Treffen mit den zuständigen Institutionen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit. Er forderte das Innenministerium auf, drakonische Maßnahmen gegen Rowdytum und rücksichtsloses Verhalten im Straßenverkehr zu ergreifen.
Das Treffen fand vor dem Hintergrund des schweren Unfalls vom 5. Juni in Sofia statt, bei dem zwei Pkw und ein Linienbus zusammengestoßen waren. Dabei kamen vier Menschen ums Leben, darunter zwei indische Staatsbürger, 16 weitere wurden verletzt, erinnerte BNR Horizont.
„Seit Jahren werden Anstrengungen unternommen, um die Zahl der Verkehrsunfälle und ihrer Folgen zu verringern, doch bislang ist kein wesentlicher Fortschritt zu erkennen“, sagte Radew. Als Ursachen nannte er den Zustand der Straßen, die Fahrausbildung, die Erteilung von Fahrerlaubnissen, die Arbeit der Kommunen und Kontrollbehörden sowie die Verkehrserziehung und Disziplin der Verkehrsteilnehmer.
Der Ministerpräsident kündigte an, dass die staatlichen Institutionen ihre Bemühungen besser koordinieren werden, um wirksamere Lösungen für das Problem zu finden.
Redakteurin: Miglena Iwanowa
Übersetzung: Lyubomir Kolarov
Gestaltet von Lyubomir Kolarov