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Bulgarien wird keine weiteren Waffen an die Ukraine liefern
Dienstag 9 Juni 2026 15:56
Dienstag, 9 Juni 2026, 15:56
FOTO BGNES
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„Wir haben bereits klar erklärt, dass der Krieg in der Ukraine nicht auf dem Schlachtfeld entschieden werden wird. Wir sehen einen Stellungskrieg, und unabhängig davon, wie viele Waffen angehäuft werden, führt dies letztlich nur zum Verlust von Menschenleben.“
Das erklärte Verteidigungsminister Dimitar Stojanow auf einer Pressekonferenz im Verteidigungsministerium, bei der er die Prioritäten seiner Arbeit und sein Team vorstellte.
„Es ist Zeit, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Es ist Zeit, einen gerechten Frieden zu suchen, der von beiden Seiten bestimmt wird. Die Rolle der Europäischen Union ist dabei von entscheidender Bedeutung“, betonte er. Zugleich stellte Stojanow klar, dass von bulgarischer Seite keine weiteren Waffenlieferungen an die ukrainische Armee vorgesehen seien.
Der Minister teilte außerdem mit, dass ein Plan vorbereitet worden sei, die Verteidigungsausgaben bis 2030 auf 5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu erhöhen. Davon seien 3,5 Prozent für direkte Militärausgaben und 1,5 Prozent für verteidigungsbezogene Bereiche wie Infrastruktur, Cybersicherheit und andere Maßnahmen vorgesehen. Zudem würden die Projekte zur Modernisierung der Bulgarischen Armee beschleunigt werden.
Redakteurin: Miglena Iwanowa
Übersetzung: Lyubomir Kolarov