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Präsidentin Jotowa: Regionale Sicherheit und Vernetzung sind die Zukunft

Mittwoch, 10 Juni 2026, 18:05

Präsidentin Jotowa: Regionale Sicherheit und Vernetzung sind die Zukunft

FOTO president.bg

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Präsidentin Ilijana Jotowa rief die Länder Südosteuropas dazu auf, ein gemeinsames regionales Sicherheitssystem sowie eine stärkere Energie-, Verkehrs- und Digitalvernetzung aufzubauen.

Mit diesem Appell eröffnete sie in Sofia den Gipfel des Prozesses für Zusammenarbeit in Südosteuropa (SEECP), dem 13 Staaten angehören – Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Griechenland, Kosovo, Moldau, Montenegro, Nordmazedonien, Rumänien, Serbien, Slowenien, die Türkei und Kroatien.

Nach ihren Worten müsse die Region angesichts zunehmender globaler Krisen die Einheit zu ihrem wichtigsten Instrument für Stabilität und Entwicklung machen. Zu den vom Staatsoberhaupt genannten Prioritäten zählen der beschleunigte Ausbau des Korridors Nr. 8 zwischen Bulgarien, Nordmazedonien und Albanien, die Entwicklung der Donau-Verkehrsachse, der Ausbau der Energievernetzung sowie eine intensivere Zusammenarbeit im Bereich der Cybersicherheit und digitaler Technologien. Zudem betonte sie die Notwendigkeit regionaler Programme für junge Menschen, wissenschaftlichen Austausch, Innovationen und technologische Kooperation.

Das Forum in Sofia markiert das Ende des bulgarischen Vorsitzes im Prozess für Zusammenarbeit in Südosteuropa, der nun an Rumänien übergeht.


Redakteurin: Miglena Iwanowa 

Übersetzung: Lyubomir Kolarov