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Bulgarische Europaabgeordnete geschlossen gegen nordmazedonische Provokationen
Mittwoch 17 Juni 2026 09:53
Mittwoch, 17 Juni 2026, 09:53
FOTO Europäisches Parlament
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Bulgarische Europaabgeordnete verurteilten die Brandanschläge auf Fahrzeuge der bulgarischen Botschaft in Skopje entschieden und bezeichneten sie als Folge der seit Jahren in Nordmazedonien verbreiteten Hassrhetorik gegen Bulgarien.
Dies geschah während einer Debatte im Europäischen Parlament in Straßburg über die Fortschritte der Westbalkanländer auf ihrem Weg in die EU.
In ihren Wortmeldungen betonten bulgarische Europaabgeordnete aller politischen Fraktionen, dass „die Verfassungsänderungen und die gutnachbarschaftlichen Beziehungen keine neuen Bedingungen, sondern Teil des vereinbarten Rahmens“ für die Aufnahme von EU-Beitrittsverhandlungen seien. Zudem sei „der Schutz der Rechte jener Bürger, die sich als Bulgaren identifizieren, eine Frage europäischer Werte und der Rechtsstaatlichkeit“. Skopje müsse daher die eingegangenen Verpflichtungen erfüllen, berichtete die BTA.
FOTO BGNES
Am 17. Juni wird das Europäische Parlament über den Fortschrittsbericht Nordmazedoniens auf dem Weg zur EU abstimmen. Der Berichterstatter, der österreichische Grünen-Abgeordnete Thomas Waitz, brachte einen von Skopje geforderten Änderungsantrag ein. Dieser sieht eine Revision des Vertrags über Freundschaft, gute Nachbarschaft und Zusammenarbeit zwischen Bulgarien und Nordmazedonien vor und würde die Arbeit der Gemeinsamen Historischen Kommission beider Länder blockieren.
FOTO Innenministerium der Republik Nordmazedonien
Redakteur: Iwo Iwanow
Übersetzung: Lyubomir Kolarov
Gestaltet von Lyubomir Kolarov