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Rumen Radew: Ich habe dem nordmazedonischen Premier nichts mehr zu sagen
Donnerstag 18 Juni 2026 17:40
Donnerstag, 18 Juni 2026, 17:40
Premierminister Rumen Radew
FOTO BGNES
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Die politische Führung der Republik Nordmazedonien tue alles, um den EU-Beitritt ihres Landes hinauszuzögern. Das erklärte Premierminister Rumen Radew vor Journalisten.
Mit Blick auf die Brandstiftung an zwei Diplomatenfahrzeugen vor der bulgarischen Botschaft in Skopje sagte der Regierungschef, ein Treffen zwischen ihm und dem nordmazedonischen Premierminister sei nicht möglich, da es sich nicht um ein bilaterales Problem handele: „Mickoski hat ein Problem mit der Europäischen Union.“
„Die politische Führung bestraft solche Brandanschläge nicht nur nicht, die Täter werden sogar ermutigt und in Wahlkampagnen eingesetzt“, sagte Radew weiter. Solange die Grundsätze der Rechtsstaatlichkeit nicht konsequent durchgesetzt würden und die Verantwortlichen für derartige unwürdige Taten keine Konsequenzen zu befürchten hätten, gebe es für ihn nichts mehr mit dem Premierminister der Republik Nordmazedonien zu besprechen.
Nach Ansicht von Rumen Radew müsse Nordmazedonien die Europäische Union davon überzeugen, dass es die Menschenrechte achte und die Sicherheit aller diplomatischen Vertretungen auf seinem Staatsgebiet gewährleisten könne. Der Premierminister äußerte zudem seine Besorgnis darüber, dass ähnliche Vorfälle bislang ohne Folgen geblieben seien.
Redakteurin: Diana Zankowa
Übersetzung: Lyubomir Kolarov
Gestaltet von Lyubomir Kolarov