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Bulgarien legte kein Veto gegen die neuen EU-Sanktionen gegen Russland ein

In Brüssel traf Premierminister Rumen Radew mit Präsident Wolodymyr Selenskyj zusammen

Freitag, 19 Juni 2026, 10:01

Bulgarien legte kein Veto gegen die neuen EU-Sanktionen gegen Russland ein

FOTO Ministerrat

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Premierminister Rumen Radew und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erörterten das Potenzial einer industriellen Partnerschaft sowie den Technologietransfer zwischen Bulgarien und der Ukraine bei der Herstellung von Drohnen.

Das geht aus einer Mitteilung hervor, die nach ihrem bilateralen Treffen veröffentlicht wurde, meldete die BTA.

Gleichzeitig erhob Bulgarien keinen Einwand gegen die Verlängerung sämtlicher bisher gegen Russland verhängter Sanktionen. Dies geht aus den von den europäischen Staats- und Regierungschefs verabschiedeten Schlussfolgerungen zur Ukraine hervor.

Bei dem Treffen mit Präsident Selenskyj wurde zudem die Schlüsselrolle Bulgariens für die Energiesicherheit in der Region besprochen, einschließlich der Erdgaslieferungen sowie der Erzeugung und Übertragung von Strom.

FOTO BTA

Vor dem Gipfel hatte Radew erklärt, Bulgarien werde gegen das 21. Sanktionspaket der EU gegen Russland ein Veto einlegen, falls der Moskauer Patriarch Kirill nicht von der Sanktionsliste gestrichen werde und die Maßnahmen gegen Lukoil die Tätigkeit der Raffinerie Neftochim in Burgas beeinträchtigten.

Die EU verlängerte ihre wirtschaftlichen Sanktionen gegen Russland erstmals nicht um sechs, sondern um zwölf Monate. Auch das Verbot der Einfuhr von russischem Rohöl auf dem Seeweg bleibt bestehen, berichtete BGNES.

Das Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs wird am Freitag, dem 20. Juni, fortgesetzt.


Redakteur: Iwo Iwanow 

Übersetzung: Lyubomir Kolarov