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Das Vierte Festival der bulgarischen Literatur findet in Hamburg statt

Donnerstag, 25 Juni 2026, 15:07

Das Vierte Festival der bulgarischen Literatur findet in Hamburg statt

FOTO Emilia Jucker

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Am 27. Juni 2026 wird Hamburg erneut zum Zentrum bulgarischer Spiritualität und Kultur. Im Kulturzentrum B*Treff Altona-Nord wird um 15.00 Uhr das Vierte Festival der bulgarischen Literatur eröffnet – eine Veranstaltung, die die Organisatoren als ein Fest der Autoren beschreiben, erfüllt von „Umarmung, Liebe und Stolz“.

Veranstalter des großen Forums ist die Literaturgruppe des Kulturvereins „Klub der bulgarischen Frauen und Familien in Hamburg“ (BFFCH e.V.) unter der Leitung von Dr. Emilia Jucker und mit Unterstützung der Konföderation der bulgarischen Kulturorganisationen und Kulturschaffenden im Ausland.

In diesem Jahr beeindruckt das Festival durch seine Spanne: Mehr als 50 bulgarische Autoren mit eigenen Veröffentlichungen werden daran teilnehmen. Hinzu kommen Autoren, die in 38 Sammelbänden und Almanachen vertreten sind, welche Werke von mehr als 1.630 Autoren aus Bulgarien, Deutschland, den USA, Brasilien, Großbritannien, Italien und weiteren Ländern enthalten.

Das Programm wird mit der „Hymne der bulgarischen Kultur in der Welt“ eröffnet, deren Text und Musik von Emilia Jucker stammen.

Zu den Gästen, die ihre Werke persönlich vorstellen, gehören die Philologin Sneschana Galtschewa aus Chicago – Präsidentin der Konföderation der bulgarischen Kulturorganisationen und Kulturschaffenden im Ausland –, Prof. Dr. med. sci. Slatimir Kolarow, die Dichterin Marina Bartolomeus, der Regisseur Bojko Bogdanow, die Volkssängerin Elena Boschkowa sowie viele weitere bekannte Kulturschaffende.

FOTO Emiia Jucker

Ein enormer Reichtum des Festivals sind die Autoren, die uns in diesem Jahr ihre neuen Werke für die Teilnahme am Vierten Festival der bulgarischen Literatur in Hamburg zugesandt haben. Die Begeisterung, die Sie ausgelöst haben, die Wertschätzung und die Bedeutung des Erhalts der bulgarischen Sprache, die Sie weitergeben, sind außergewöhnlich! Wir danken allen, die Beiträge geschickt haben, ebenso jenen, die Autoren zur Einsendung motiviert haben, denen, die die Informationen verbreitet haben, und allen, die verstehen, wie wichtig die bulgarische Literatur für die Seele auf dem Weg des Lebens ist!“, postete Frau Jucker auf Facebook.

FOTO Emiia Jucker

Gegenüber Radio Bulgarien erläuterte sie die Philosophie hinter dieser Veranstaltung und hob die Literatur als höchste Form menschlicher Kommunikation hervor:

Das Vierte Festival der bulgarischen Literatur in Hamburg wird tatsächlich ein Fest sein, bei dem wir die neuesten Veröffentlichungen bulgarischer Autoren sehen können, die sich für diese Form der Kommunikation interessieren. Wir schätzen den Austausch zwischen den Autoren und die gesellschaftliche Bedeutung der Literatur, ihren Einfluss auf die Bewahrung der bulgarischen Sprache, ihre Bereicherung und ihren Beitrag zur persönlichen Entwicklung der Menschen sowie zu ihrem Bestreben, gebildeter zu werden. In diesem Sinne denke ich, dass wir ein wenig in der Pflicht stehen, weil wir auch beachten sollten, wie sich die Bulgaren erholen. Nicht nur, wie sie unter Stress stehen, nicht nur, wie Familien wechselnden Umweltbedingungen ausgesetzt sind. Wir müssen den Menschen jene Form geben, in der sie Erholung finden – dem Publikum, das gute Veröffentlichungen liest, das den Austausch schätzt, das sich mit einem Freund oder einer Freundin treffen möchte, die ebenfalls ein Buch in der Sprache lesen wollen, in der wir sprechen und lachen“, sagte Emilia Jucker.

FOTO Emiia Jucker

Bulgarische Literatur – ergänzt durch Kino, Musik und Diskussionen

Neben literarischen Lesungen umfasst das Programm auch meisterhafte Muiskdarbietungen am Flügel und an der Gitarre. Ein wichtiger Höhepunkt ist die Deutschlandpremiere des Dokumentarfilms „Interview mit einer Prima“, der der Ballerina Vera Kirowa gewidmet ist (Regie: Valentina Fidanowa-Kolarowa). Der Film wird für das deutsche Publikum mit englischer Übersetzung gezeigt.

FOTO btreff.altonanord.de

Das Festival wird am 28. Juni mit einem Forum in Form einer Podiumsdiskussion zum Thema „Bewahrung der bulgarischen Sprache unter den Bulgaren im Ausland“ fortgesetzt, das von Sneschana Galtschewa geleitet wird.

Unter dem Motto „Belletristik – für ein besseres Leben“ laden die Organisatoren alle Landsleute ein, an diesem Tag teilzunehmen, der in Hamburg zum Tag der bulgarischen Literatur erklärt wurde.


Mehr über die Arbeit des Klubs der bulgarischen Frauen und Familien in Hamburg erfahren Sie im Interview mit Emilia und Manfred Jucker erfahren Sie aus diesem Beitrag:


Übersetzung: Rossiza Radulowa