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Jazz, Natur und Engagement erneut unter den Sternen des Dewetaschko-Plateaus

Samstag, 27 Juni 2026, 09:05

Jazz, Natur und Engagement erneut unter den Sternen des Dewetaschko-Plateaus

FOTO jazzpodzvezdite.bg

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Zum zwölften Mal in Folge verwandelt sich das malerische Dewetaschko-Plateau in eine Freiluftbühne für Liebhaber improvisierter Musik. Das Festival „Jazz unter den Sternen“ begann am Freitag (26. Juni). Traditionell wurde die Eröffnung den Frauen des Kulturhauses im Dorf Gorsko Sliwowo anvertraut, die Volkslieder aus ihrem Repertoire in Jazz-Arrangements präsentierten. Für ein unvergessliches Musikerlebnis unter freiem Himmel sorgte anschließend das Quintett Portela & Tersiew. Im Mittelpunkt stehen die jungen Musiker Petar Tersiew (Gesang) und Alejandro Portela (Bassklarinette), die sich am Konservatorium in Barcelona kennenlernten und nun ihr Talent auf die Bühne des Plateaus bringen. 

Petar Tersiew (Gesang) und Alejandro Portela (Bassklarinette

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Das Programm am Samstag verspricht weitere Höhepunkte. Es beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Die Organisatoren laden die Besucher ein, mit ihren Kindern und sogar mit Haustieren zu kommen. Der Trompeter Wenzi Blagoew wird spezielle Workshops „Jazz für Kinder“ leiten, die den Jüngsten die Magie der Improvisation näherbringen sollen. 

Joel Lyssarides und Georgios Prokopiou

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Auf der Bühne wird zudem ein außergewöhnliches Duo aus Klavier und Bouzouki zu erleben sein. Dieses ungewöhnliche Format wurde vom mehrfach ausgezeichneten schwedischen Pianisten Joel Lyssarides und dem griechischen Bouzouki-Virtuosen Georgios Prokopiou geschaffen. Unter dem bulgarischen Sternenhimmel werden erstmals Kompositionen aus ihrem Album Arcs (2024) erklingen, in denen zeitgenössischer Jazz auf griechische Musik und modale Klangwelten trifft und so ein einzigartiges Crossover-Projekt entsteht, erklären die Veranstalter. 

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Ein Festival mit Botschaft und Gastfreundschaft 

Nach den Worten der Festivaldirektorin Iwa Taraleschkowa ist die Veranstaltung inzwischen „größer geworden“ als die ursprünglichen Ideen und hat sich zu einem Festival mit gesellschaftlichem Anliegen entwickelt, das die lokale Gemeinschaft vereint und Musiker aus dem In- und Ausland anzieht. Das Musizieren inmitten der Natur verleihe den Künstlern zusätzliche Inspiration und kreative Freiheit.

Für Gäste, die das gesamte Wochenende bleiben möchten, stehen immer mehr örtliche Gästehäuser zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es eigens ausgewiesene Flächen für Zelte und Wohnmobile. 

Zusammengestellt von Elena Karkalanowa 

Übersetzung: Lyubomir Kolarov