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786 Goldmünzen erzählen von den Leidenschaften der Jahrhunderte
Samstag 27 Juni 2026 13:05
Samstag, 27 Juni 2026, 13:05
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Der größte Goldmünzenschatz aus dem 11. und 12. Jahrhundert, der bislang in Bulgarien entdeckt wurde, kann erstmals in seiner ganzen Pracht in der neuen Ausstellung „Menschliche Leidenschaften: Der Preis des Verlangens“ im Regionalen Archäologischen Museum Plowdiw besichtigt werden.
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Die Ausstellung präsentiert alle 786 Goldmünzen des sogenannten Schatzes von Gornoslaw – einer der bedeutendsten numismatischen Funde Bulgariens. Der Schatz ist nicht nur eine wertvolle Quelle für die Erforschung wirtschaftlicher, politischer und kultureller Prozesse im Mittelalter, sondern auch ein Ausgangspunkt für Überlegungen zu den menschlichen Sehnsüchten.
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Die Ausstellung ist ein Gemeinschaftsprojekt des Regionalen Archäologischen Museums Plowdiw und der Stiftung Aliteja, berichtete die Bulgarische Nachrichtenagentur BTA. Die Autorin und Kuratorin Dessislawa Dawidowa richtet den Blick auf eine der stärksten Triebkräfte der Menschheitsgeschichte – das Verlangen. Anhand archäologischer Artefakte, Lyrik und künstlerischer Interpretationen werden die Besucher dazu angeregt, über den Preis erfüllter und unerfüllter Träume sowie über das Streben nach Reichtum, Liebe, Macht und Anerkennung nachzudenken.
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Die Ausstellung ist bis zum 30. November in Saal 9 des Regionalen Archäologischen Museums in Plowdiw zu sehen.
Zusammengestellt von Elena Karkalanowa
Übersetzung: Lyubomir Kolarov
Gestaltet von Lyubomir Kolarov