Freitag 26 Juni 2026 09:47
Freitag, 26 Juni 2026, 09:47
Galab Donew
FOTO BTA
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Der Entwurf des Staatshaushalts für 2026 wird am 1. Juli der Regierung zur Beratung vorgelegt und noch am selben Tag an die Volksversammlung übermittelt. Das erklärte der stellvertretende Premierminister und Finanzminister Galab Donew gegenüber dem Bulgarischen Nationalen Rundfunk.
Die in den Jahren 2021 bis 2023 aufgelaufenen Haushaltsdefizite seien auf nicht beglichene Ausgaben zurückzuführen seien, die auf die folgenden Jahre übertragen wurden, sagte Donnew. Seinen Worten zufolge werden nun zahlreiche Verpflichtungen berücksichtigt, die bereits seit 2023 unbezahlt geblieben sind.
Er wies darauf hin, dass im Staatshaushalt für 2026 die von der vorherigen ordentlichen Regierung und der vorherigen Übergangsregierung beschlossenen Ausgaben in Höhe von rund 1,15 Milliarden Euro berücksichtigt werden müssen. Dies entspricht etwa 1 Prozent des vorgesehenen Defizits von 5,7 Prozent.
Es werde die Möglichkeit erörtert, dass Sofia eine Stellungnahme von Eurostat einholt, wie unbezahlte Verbindlichkeiten von mehr als 1 Milliarde Euro bei der Agentur „Straßeninfrastruktur“ (API) sowie von mehr als 1 Milliarde Euro im Rahmen kommunaler Projekte zu verbuchen sind. Diese machen 2 Prozent des Defizits für 2026 aus, so Galab Donew.
Er betonte nachdrücklich, dass Bulgarien seine Verpflichtungen beim Beitritt zur Eurozone erfüllt habe und die an Eurostat übermittelten Daten korrekt gewesen seien.
Donew versicherte, dass in den neuen Staatshaushalten keine Steuererhöhungen vorgesehen sind.
Redakteur: Iwo Iwanow
Übersetzung: Rossiza Radulowa