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Bosch baut zwei Drittel der Arbeitsplätze am Standort Sofia ab
Mittwoch 1 Juli 2026 10:50
Mittwoch, 1 Juli 2026, 10:50
FOTO Bosch
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Der deutsche Technologiekonzern Bosch wird die Tätigkeit seines Engineering-Zentrums in Sofia bis Mitte 2027 einstellen. Betroffen sind rund 670 Beschäftigte. Bereits 2026 sollen etwa 400 Arbeitsplätze abgebaut werden, teilte das Unternehmen mit.
Die Entscheidung ist Teil einer weltweiten Konsolidierung der Engineering-Aktivitäten von Bosch und erfolgt vor dem Hintergrund des anhaltenden Strukturwandels in der Automobilindustrie. Nach Angaben des Unternehmens steht die Branche vor beispiellosen Herausforderungen: sinkende Fahrzeugproduktion, veränderte Kundenanforderungen, ein tiefgreifender technologischer und marktbedingter Wandel sowie eine Verlagerung der Nachfrage auf Märkte außerhalb Europas. Als weitere Faktoren nennt Bosch fehlende klare regulatorische Rahmenbedingungen für Technologien wie Wasserstoff, die langsamere Verbreitung der Elektromobilität und des autonomen Fahrens sowie hohe Kosten und einen zunehmenden Wettbewerbsdruck. Diese Entwicklungen machten eine Anpassung der weltweiten Präsenz erforderlich, um die Engineering-Kapazitäten an die aktuellen und erwarteten Marktbedürfnisse anzupassen, berichtete die BTA.
Nach Angaben von Bosch beschäftigte das Unternehmen Ende 2025 in Bulgarien – einschließlich der nicht konsolidierten Gesellschaften – mehr als 1.000 Mitarbeiter und erzielte auf dem bulgarischen Markt einen Umsatz von 196 Millionen Euro.
Redakteur: Iwo Iwanow
Übersetzung: Lyubomir Kolarov
Gestaltet von Lyubomir Kolarov