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Tourismus und Medizin in enger Zusammenarbeit in Bulgarien

Samstag, 4 Juli 2026, 10:05

Tourismus und Medizin in enger Zusammenarbeit in Bulgarien

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Der Bulgarische Verband für Balneologie und Wellness-Tourismus und die Bulgarische Gesellschaft der Fachärzte für Rheumatologie haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Ziel der Vereinbarung ist die nachhaltige Entwicklung des Gesundheitstourismus in Bulgarien und die Verbesserung der Qualifikation der medizinischen Fachkräfte. Es sollen Schulungen, Seminare und Konferenzen organisiert werden. Geplant sind die Teilnahme an nationalen und europäischen Projekten, der Austausch von Experten und bewährten Verfahren sowie die Erstellung von Analysen und Vorschlägen zur Entwicklung des Gesundheitstourismus.

Die Vorsitzende des Verbandes für Balneologie und Wellness-Tourismus und Präsidentin der Europäischen Wellness-Assoziation (ESPA), Dozentin Dr. Sijka Kazarowa wies darauf hin, dass im Gesundheitstourismus in Bulgarien die Nutzung von Mineralwasser in erster Linie mit der Prävention und Rehabilitation des Bewegungsapparats verbunden ist. Sie ist der festen Überzeugung, dass trotz des Einzugs von Technologien und künstlicher Intelligenz das Angebot ohne den menschlichen Faktor und die medizinischen Fachkräfte vor Ort nicht auf europäischem Niveau sein kann. Die Verbesserung der Qualifikation der medizinischen Fachkräfte ist entscheidend für die Steigerung der Qualität des Gesundheits- und Medizintourismus in Bulgarien, betonte auch Dr. Wladimira Bojadschiewa, Vertreterin der Bulgarischen Gesellschaft der Fachärzte für Rheumatologie, einem Partner des Verbandes für Balneologie und Wellness-Tourismus. Ihren Worten zufolge zielt das Memorandum darauf ab, Möglichkeiten für die kontinuierliche berufliche Weiterbildung von Fachärzten für Rheumatologie zu schaffen


 

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Der Medizin- und Gesundheitstourismus wird zu einem immer wichtigeren Thema, und Bulgarien verfügt dank seines Reichtums an Mineralquellen, der noch nicht voll ausgeschöpft wird, über ein beträchtliches Potenzial. Laut dem Gesundheitsökonomen Arkadi Scharkow bringt die Entwicklung des Medizintourismus in Zeiten wirtschaftlicher Engpässe einen erheblichen Mehrwert für das Land mit sich und kann direkt zum Wachstum des Bruttoinlandsprodukts beitragen. Die Ausschöpfung des Potenzials des Medizintourismus wird nicht nur Touristen anziehen, sondern auch das Interesse ausländischer Unternehmen an Bulgarien als Investitionsstandort stärken.

 

Text: Zwetana Tontschewa

Übersetzung: Georgetta Janewa