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Premier Radew: Bulgarien und Ukraine könnten KKW „Belene“ gemeinsam errichten

Freitag, 3 Juli 2026, 13:44

Rumen Radew

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Sofia wird gegen das 21. Sanktionspaket stimmen, das die EU gegen Russland verhängen will, falls der russische Patriarch Kyrill und einer der Leiter von „Lukoil“ in Bulgarien, Wagit Alekperow, nicht von der Sanktionsliste gestrichen werden. Das erklärte Premierminister Rumen Radew während der Fragestunde im Parlament.

Radew begründete dies mit der Notwendigkeit, die Energieinteressen Bulgariens zu schützen und eine mögliche Rücknahme der Schiedsklage zu erzielen, die von „Litasco“, der Schweizer Tochtergesellschaft von „Lukoil“, gegen die Raffinerie in Burgas eingereicht wurde.

Bulgarien werde das von der Übergangsregierung unter Andrej Gjurow mit der Ukraine unterzeichnete Abkommen nicht aufkündigen, weil Verträge einzuhalten seien, sagte Radew.

Er erklärte, er habe Präsident Wolodymyr Selenskyj vorgeschlagen, dass Bulgarien und die Ukraine das Kernkraftwerk „Belene“ gemeinsam mit Unterstützung einer Finanzierung durch die EU errichten. Der Strom für die Ukraine solle dabei über Rumänien geliefert werden.


Redakteur: Iwo Iwanow

Übersetzung: Rossiza Radulowa