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Schwierigkeiten bei der Finanzierung des gemeinsamen Werks mit Rheinmetall

Donnerstag, 9 Juli 2026, 10:09

Schwierigkeiten bei der Finanzierung des gemeinsamen Werks mit Rheinmetall

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Für das gemeinsam mit Rheinmetall geplante Pulverwerk wurden bereits 40 Millionen Euro gezahlt, doch Bulgarien verfügt nicht über die finanziellen Mittel für das gesamte Projekt. Zudem wurde bislang noch kein Vertrag über den Bau des gemeinsamen Rüstungswerks zwischen den Militärwerken in Sopot und dem deutschen Konzern unterzeichnet. Dies erklärte Vizepremier und Wirtschaftsminister Alexandar Pulew bei einer Anhörung im Wirtschaftsausschuss der Volksversammlung, berichtete die Bulgarische Nachrichtenagentur BTA.

Der Bau des Werks zur Herstellung von Schießpulver, 155-mm-Artilleriegranaten nach NATO-Standard sowie modularen Ladesystemen wurde im Jahr 2025 vereinbart. Das Projekt soll 1.000 Arbeitsplätze schaffen. Der bulgarische Investitionsanteil soll sich auf 420 Millionen Euro belaufen und aus dem europäischen SAFE-Mechanismus finanziert werden.

Laut Pulew dürfen jedoch nur 10 bis 15 Prozent der Mittel dieses Mechanismus für Produktionskapazitäten verwendet werden.

Deutschland ist unser wichtigster außenwirtschaftlicher und handelspolitischer Partner, und wir möchten effektiv mit ihm zusammenarbeiten. Der Prozess ist jedoch komplex. Es gibt technische Probleme mit dem Gelände, und eine umfassende Überprüfung der wesentlichen Projektparameter ist erforderlich. Diese steht noch bevor“, erklärte der Vizepremier.


Redakteur: Iwo Iwanow

Übersetzung: Rossiza Radulowa