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Sofia unterstützt Druck der EU auf Russland, um Verhandlungen zu erzielen
Freitag 10 Juli 2026 10:04
Freitag, 10 Juli 2026, 10:04
FOTO Ministerrat
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Die Regierung hat die Haltung Bulgariens zum 21. Sanktionspaket der EU gegen Russland und Weißrussland gebilligt, teilte der Pressedienst der Regierung mit.
Dabei wurden die von Premierminister Rumen Radew geäußerten Vorbehalte hinsichtlich der Sanktionen bestätigt. Bulgarien unterstützt die Politik der EU, Druck auszuüben, um Russland zu ernsthaften Verhandlungen über die Beendigung des Krieges in der Ukraine zu bewegen, heißt es in der Erklärung des Kabinetts.
Bulgarien ruft dazu auf, am grundlegenden Prinzip festzuhalten, dass Sanktionen darauf abzielen, diesen Druck zu verstärken, ohne dabei erhebliche negative Auswirkungen für die Mitgliedstaaten der EU zur Folge zu haben.
Bulgarien wird seine Einwände in drei Punkten weiterhin aufrechterhalten: gegen eine mögliche Aufnahme des russischen Patriarchen Kyrill I. in die Sanktionslisten, gegen den Vorschlag, Sanktionen gegen Wagit Alekperow, Eigentümer und ehemaligen Vorsitzenden von „Lukoil“, zu verhängen, sowie gegen eine Regelung, die die Einfuhr von Ersatzteilen für die Sofioter U-Bahn betrifft, heißt es weiter in der Stellungnahme.
Redakteur: Iwo Iwanow
Übersetzung: Rossiza Radulowa