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Über 230 Tonnen Lebens- und Futtermittel aus Drittländern im Juni abgewiesen

Montag, 13 Juli 2026, 17:50

Über 230 Tonnen Lebens- und Futtermittel aus Drittländern im Juni abgewiesen

FOTO BABH

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Nach veterinär- und pflanzenschutzrechtlichen Kontrollen durch die Bulgarische Agentur für Lebensmittelsicherheit (BABH) wurden im Juni 56 Lieferungen mit mehr als 230 Tonnen Waren aus Drittländern nicht in das Land gelassen.

Die Kontrollen wurden an den zugelassenen Grenzkontrollstellen im Rahmen verstärkter Überprüfungen und unter Anwendung von Sofortmaßnahmen für Sendungen mit Lebens- und Futtermitteln nichttierischen Ursprungs durchgeführt, die für den Import in die Europäische Union bestimmt waren, teilte die BABH mit.

Abgewiesen wurden unter anderem Lieferungen von Rindfleisch wegen unzureichender Identitätskontrollen, Obst und Gemüse wegen Unstimmigkeiten in den Zertifikaten sowie Produkte nichttierischen Ursprungs wie Matcha-Pulver mit überhöhten Pestizidrückständen. Auch getrocknete Feigen, Pistazien und Kreuzkümmel wurden wegen verschiedener Arten von Verunreinigungen zurückgewiesen. Insgesamt wurden 47 Meldungen im Schnellwarnsystem für Lebensmittel und Futtermittel der Europäischen Kommission erstellt.

Die Kontrollen der Agentur erfolgen dauerhaft und sollen verhindern, dass nichtkonforme und potenziell gefährliche Lebensmittel und Futtermittel in das Gebiet der EU gelangen. Gleichzeitig sollen sie die Sicherheit der Lebensmittelkette und den Schutz der Verbraucher gewährleisten, erklärte die BABH.


Redakteurin: Diana Zankowa 

Übersetzung: Lyubomir Kolarov