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Eltern protestieren erneut für eine bessere Absicherung der Mutterschaft
Dienstag 14 Juli 2026 09:13
Dienstag, 14 Juli 2026, 09:13
FOTO BTA (Archiv)
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Die Bürgerinitiative „Eltern für eine würdige Mutterschaft“ organisiert heute Abend erneut Proteste in mehreren Städten des Landes.
Die Demonstrierenden fordern, dass das Mutterschaftsgeld im zweiten Jahr nach der Geburt auf 70 Prozent des versicherten Einkommens angehoben wird, damit es nicht unter dem Mindestlohn liegt. „Es geht ums Überleben. Wir kommen buchstäblich jeden Monat kaum über die Runden – 398 Euro reichen kaum aus, um ein Kind angemessen zu versorgen, und das auch nur, wenn es nicht krank wird“, sagte Iwanka Todorowa von der Organisation gegenüber dem BNR.
FOTO BTA (Archiv)
Die Mütter fordern außerdem eine jährliche Anpassung des Mutterschaftsgeldes und der Kindergeldzahlungen, höhere Leistungen für berufstätige Mütter sowie höhere Entschädigungen für Kinder, die keinen Platz in einer staatlichen Kinderkrippe oder einem Kindergarten bekommen haben. Den Entwurf des Staatshaushalts bezeichnen sie als „skandalös“ und hoffen, dass der Präsident sein Veto einlegt, falls ihre Forderungen nicht erfüllt werden.
In Sofia findet der Protest ab 18.30 Uhr vor dem Gebäude des Ministerrats statt.
Redakteurin: Diana Zankowa
Übersetzung: Lyubomir Kolarov
Gestaltet von Lyubomir Kolarov