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Verteidigungsminister bekräftigt Position des Ministerpräsidenten zur Ukraine
Mittwoch 15 Juli 2026 11:48
Mittwoch, 15 Juli 2026, 11:48
FOTO BTA
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Bulgarien hat den Kurs seiner Politik nicht geändert und richtet seinen Blick weiterhin nach Westen. Das erklärte Verteidigungsminister Dimitar Stojanow bei einer Anhörung im zuständigen Parlamentsausschuss, berichtete die Bulgarische Nachrichtenagentur BTA.
Seine Antwort erfolgte auf eine Frage von „Demokratisches Bulgarien“ und „Wir setzen die Veränderung fort“, warum das Land nach der Weigerung von Ministerpräsident Rumen Radew in Paris, sich der „Koalition der Willigen“ anzuschließen, die die Verteidigung der Ukraine gegen die russische Aggression unterstützt, seinen außenpolitischen Kurs geändert habe.
Der Verteidigungsminister erläuterte, dass die „Koalition der Willigen“ nicht verwirklicht werden könne, solange kein dauerhafter Frieden zwischen der Ukraine und Russland erreicht worden sei.
Seit 2022 hätten wir immer wieder gehört, dass Frieden durch Ausübung von Druck erreicht werden könne, sagte Stojanow. Bulgarien habe unmissverständlich erklärt, dass dieser Konflikt nicht auf dem Schlachtfeld gelöst werden könne, sondern am Verhandlungstisch. Die Lieferung weiterer Waffen führe lediglich zu noch mehr Opfern, fügte der Minister Stojanow hinzu.
Redakteur: Iwo Iwanow
Übersetzung: Rossiza Radulowa